Update 19. Juli 2025
Ergebnisse unserer Befragung – ohne Anspruch auf Repräsentativität. 26 Fragebögen wurden abgegeben.
Ganz überwiegend kommt das Bier gut bis sehr gut an (auf der Skala 0 bis 5: Elf mal „gut“, 13 mal „sehr gut“).
Alle Befragten waren der Meinung: „Balve braucht das Balver Lüll“ . Viele schreiben uns: Es soll genau so bleiben, wie es jetzt ist. Auf die Frage: „Wie sollte der Geschmack verändert werden“: 13 mal „gar nicht“, vier mal „weniger herb“, einmal „Mir schmeckt es zu stumpf“).
Weitere Kommentare: „Angenehm herb, aber mit Tiefe“, „schön herb, aber nicht zu stark“, „ein richtiges Kellerbier“, „ein würziger Geschmack“, „Süffigkeit“, „schmeckt so gut“, „schön vollmundig“, „fruchtiger Geschmack“, „schön süffig“, „gut getroffen, weiter so“ . Vielen Frauen gefällt besonders die „herbe Note“.
Und: „Das Bier sollte in ausreichender Menge im Fachhandel angeboten werden“, „keine Eintagsfliege!!“ .
Update 19. Juli 2025
Jetzt haben wir ein echtes Problem: Wir sind ausverkauft, seit gestern Abend.
Gibt nur noch ein paar Fässchen Balver Lüll.
Was machen wir denn nun?
Wir bedanken uns jedenfalls bei allen beteiligten Balvern für den großzügigen Überschuss bei unserer Bier-Verkostung!
Dieses Geld wollen wir sinnvoll re-investieren!

Update 18. Juli 2025
Heute morgen wurde bekannt, wer der Kutscher auf dem Titelfoto ist: Es ist der „witte Karl“, der Vater unseres verehrten Karl Würminghausen, Träger des Bundesverdienstkreuzes. So langsam kommt Fleisch an die Knochen! 🙂
Er wusste übrigens auch, wer die beiden munteren Burschen auf dem Fass waren. Nämlich die Söhne vom Müller Cordes (Wocklumer Mühle). Allerdings berichtete Juwelier Rolf Biggemann kurz danach, einer der beiden wäre ganz sicher sein Papa. Das sei so, und er könne es auch belegen.

Gezogen wurde der Wagen übrigens von Kaltblütern der Wocklumer Mühle. Das ist unstrittig.
Update 17. Juli 2025
Morgen also die offizielle Einführung des Balver Lüll. Es gab bereits Vorkostungen in den Balver Kneipen, und die fielen positiv aus. Auch die Presse berichtet freundlich.
Update 12. Juli 2025
Erste Verkostung des Balver Lüll am Happy Einkaufstag (18.07.25) von 12 Uhr bis 18 Uhr vor der alten Blasius-Apotheke. Jede/r ist willkommen!
Die erste Präsentation des Balver Lüll erfolgt am Freitag vor dem Balver Schützenfest.
Im Vorgarten der Apotheke findet der Verkauf von Sixpacks und die Verkostung des neuen Bieres statt. Es wird frisch gezapft.
Anschließend geht es weiter mit dem gezapften Balver Lüll: Im Balver Lüll (Drostenkeller), im Haus Drei Könige und im Ballova! Und beim Heiligabend wird es das Bier auch geben.
Für Eilige: Die Kneipen zapfen angeblich schon ab Donnerstag Abend!
Update 9. Juli 2025:
Brief von Braumeister a.D. Gerd Ruhmann, unserem Mentor
Liebe Freunde des Güldenen Labsals!
Was lange gärt, wird endlich gut!
Wie gut, davon konnte ich mich gestern bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des „Balver-Lüll“ persönlich überzeugen. Ich freue mich, euch mitteilen zu dürfen, dass meine wiederholten Missionierungsversuche im Märkischen Kreis und im Sauerland letztendlich doch noch erfolgreich waren. Ich konnte als Geburtshelfer bei einer Neuinterpretation eines traditionsreichen Bieres mithelfen: Balver Lüll is back!
Dank des unerschütterlichen Glaubens der brauenden Protagonisten Julius, René und Volker, der ordnenden Hand der im Sinne der Hildegard von Bingen wirkenden Cordula, und der treibenden Kraft des „Spiritus Rector“ Adalbert ist diese meine Hoffnung (mal wieder) wahr geworden.
Man muss im Sauerland keine langweiligen Biere trinken!
Dazu ist es nicht nur lecker, sondern auch noch regional mit 25 km Anreise aus Iserlohn. Feinhopfig, naturtrüb und mit einem warmen Kupferton.
Aber, auch hier gilt die Binse: der Wurm muß nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch!
Also macht euch selbst ein Bild beim nächsten Besuch im Sauerland: erst in die Höhle und dann zum Lüll…oder umgekehrt…oder Lüll statt Höhle!?
Dem Team ein herzliches „Allzeit gut Sud und Gott gebe Segen drein“!
Gruß aus Bochum!
Gerhard Ruhmann
Update 4. Juli 2025:
Das Balver Lüll ist – seit über 100 Jahren – wieder in Balve!
Heute unternahm René Vormweg den ersten Transport mit 22 Kisten, vom Grüner Tal in Iserlohn (Waldstadtbrauerei) zum Zielort Balve.

Herzlich Willkommen, Balver Lüll!
Pfingsten ´25:
Die Balver Lüllbrauer bringen das Projekt an den Start: 10 Hektoliter naturtrübes obergäriges Bier wurden bei der Iserlohner Waldstadt-Braumanufaktur in Auftrag gegeben, nach bewährter Balver Rezeptur. Die Brauvorgaben stammen aus Balve, die fachgerechte Produktion übernimmt Braumeister Oliver von Wrede.
Eine erste Verkostung des neuen Bieres erfolgte am Freitag dem 06. Juni in den Räumen der Braumanufaktur im Grüner Tal, in Anwesenheit von Braumeister a.D. Gerd Ruhmann. Er hatte vor Jahren den Tipp zur Sicherung der Markenrechte gegeben und stand uns mit seinem reichen Wissen um die Bierproduktion mit Rat und Tat zur Seite (hier im Bierbad in Chodovar Plana, Egerland).

Gerd Ruhmann ist ein erfahrener Braumeister aus dem Ruhrpott, mit engen Verbindungen ins Sauerland. Er ist seit Beginn als Museumsführer im Dortmunder Brauereimuseum aktiv (hier beim Gang durch das Bauereimuseum).
Ruhmann hat am „Brauhausführer Ruhrgebiet“ aktiv mitgearbeitet und nach Ende seiner beruflichen Tätigkeit viele Brauseminare veranstaltet, weit über den Kreis des Ruhrgebiets hinaus bis ins Sauerland. Auch wir Balver „Lüllbrauer“ haben bei ihm das Handwerk gelernt.
Im Bier & Brauhaus-Interview „Ein Ruhri erklärt den Ruhrpott“ macht Ruhmann klar, warum die Vielfalt den Pott ausmacht, wieso Bier Heimat braucht und was das alles mit dem Seelenheil zu tun hat (vgl. auch hier)
Wie wird das Bier?
Das Balver Lüll bekommt nach dem ersten Eindruck eine goldgelbe Farbe, die an Bernstein erinnert, ein frisches Aroma und einen vollmundigen Geschmack mit einer charakteristischen herben Note. Allerdings war das Bier zum Zeitpunkt der Erstverkostung noch nicht ganz ausgereift. Dies braucht naturgemäß Zeit. Einige Wochen werden also noch ins Land gehen bis zur ersten Auslieferung.
Die Vorbereitungen für den Vertrieb sind in vollem Gange. Für die öffentliche Präsentation ist der 18. Juli vorgesehen, der Freitag vor dem Balver Schützenfest, und zwar in der Stadtmitte vor der alten Blasius-Apotheke.